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RFJ-Könighofer: Mit dem Taxi gegen die Abwanderung

Veröffentlicht am 01.02.2017

Um einen Teil im Kampf gegen die Abwanderung auf mobiler Ebene beizutragen, haben die Junge Volkspartei (JVP) und der Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) des Bezirks Bruck-Mürzzuschlag einen Schulterschluss vorgenommen und in konstruktiver Zusammenarbeit einen neuen Mobilitätsplan für die Region vorgestellt.

Geht es nach den beiden Langenwangern Stefan Hofbauer(Junge ÖVP) und Philipp Könighofer (RFJ), sollen schon bald Jugendtaxis für die jungen Menschen durch den Bezirk fahren. Das Duo will mit dieser Initiative im Bereich der Mobilität federführend als Impulsgeber fungieren.

„Das Jugendtaxi ist eine flexible, effiziente und sichere Mobilitätslösung für unsere Region“, sagt Hofbauer und betont vor allem die Wichtigkeit für Jugendliche, die nicht in Gemeinden entlang der Hauptverkehrslinie wohnen. Könighofer ergänzt: „Wir müssen als gesamter Bezirk wettbewerbsfähig mit dem Ballungsraum Graz sein“.

In Anlehnung an das Burgenland-Konzept, welches dort bereits flächendeckend erfolgreich umgesetzt ist, sollen die Jugendlichen künftig am Gemeindeamt einen Wertscheck erhalten, der dann bei Taxifahrten als Zahlungsmittel verwendet werden kann. Kopieren will man die burgenländischen Pläne jedoch nicht. Vielmehr geht es darum, eigene Wege für die Region zu finden und den Gemeinden keine starren Vorgaben aufzuzwingen.
Die Vorteile für die Jugend liegen auf der Hand: „Nämlich eine günstige, individuelle und bedarfsorientierte Beförderung unabhängig von Wohnort und Ziel an jedem Tag zu jeder Zeit“, erklärt Hofbauer.
Was die Finanzierung betrifft, möchte man den Gemeinden mit dem Modell eine kostengünstige Mobilitätsalternative zur Verfügung stellen und allenfalls nur geringe Zusatzbelastungen aufhalsen. Schließlich teilen sich die Kosten für einen 5-Euro-Wertscheck der Jugendliche (2,50 Euro), die Gemeinde (2,25 Euro) und die regionalen Taxiunternehmen (0,25 Euro) auf.
„Es soll etwa keinen regionalen Projektträgerverein und kein vorgegebenes Werbebudget geben“, führt Könighofer im Hinblick auf die Kosteneffizienz aus und betont, „dass das Jugendtaxi auch Hand in Hand mit einer Stärkung der regionalen Wirtschaft“ gehe.

Hofbauer und Könighofer wollen mit dem Vorschlag nun aktiv auf die Gemeinden zugehen, sachliche Gespräche mit den Gemeindeverantwortlichen – unabhängig vom politischen Couleur – führen und Überzeugungsarbeit leisten. „Ziel ist die Schaffung eines gleichen und hochwertigen Mobilitätsangebots für alle Jugendlichen in unserem Bezirk“, so Hofbauer und Könighofer unisono.




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