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RFJ-Triller: „Cyberkriminalität im Gesundheitsbereich stellt große Gefahr dar!“

Veröffentlicht am 28.03.2018

Freiheitliche fordern Offensive zum Schutz vor Cyberkriminalität im Gesundheitswesen.

Die vergangene Woche veröffentlichte Kriminalstatistik 2017 belegt den akuten Handlungsbedarf im Bereich der Cyberkriminalität. Obwohl die Kriminalität im vergangenen Jahr insgesamt rückläufig war, sind die Anzeigen wegen Hacker-Angriffen um 28,3 Prozent gegenüber 2016 gestiegen. In der Steiermark war sogar ein Anstieg von rund 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Die medizinische Versorgungslandschaft bleibt von dieser Negativentwicklung leider nicht verschont. So sind auch Ärzte zunehmend von Cyberkriminalität gefährdet. „Gerade im sensiblen Bereich des Gesundheitswesens muss man dem Datenklau besonders entschieden begegnen. Nur durch eine breit angelegte Offensive zum Schutz vor Cyberkriminalität wird man die Problematik nachhaltig bekämpfen können“, so Landtagsabgeordneter Marco Triller.

Laut Ärztekammer bestehe für Arztpraxen eine doppelte Gefahr, denn Hacker seien zunehmend an Gesundheitsdaten der Patienten interessiert, da diese am Schwarzmarkt teuer verkauft werden könnten. Durch die fortschreitende Digitalisierung und stärkere Vernetzung im Gesundheitswesen wird natürlich auch das Bedrohungsszenario der Cyberkriminalität immer größer. „Als zuständiges Regierungsmitglied steht ÖVP-Gesundheitslandesrat Christopher Drexler in der Pflicht, die entsprechenden Rahmenbedingungen zum Schutz der steirischen Versorgungslandschaft zu schaffen. Darum fordern wir die Landesregierung auf, unter Einbeziehung der Exekutive und der relevanten Akteure Strategien gegen Cyberkriminalität im Gesundheitswesen zu entwickeln, um sich bestmöglich gegen die Gefahren aus dem Netz zu wappnen“, erklärt Triller abschließend.




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