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ÖVP wird durch Hymnen-Pfusch unwählbar!

Veröffentlicht am 14.07.2011

RFJ-Landesobmann LAbg. Hannes Amesbauer kritisiert die geplante Zustimmung der ÖVP zur Änderung der seit 1947 bestehenden Österreichischen Hymne: „Die Bundeshymne ist ein Kulturgut mit hoher symbolischer Bedeutung und hat gerade für die Jugend identitätsstiftenden Charakter. Es ist höchst bedenklich, wenn selbsternannte Gender-Experten, die von einer Frau geschaffenen Hymne als „frauenfeindlich“ diffamieren und in das schöpferische Werk einer Künstlerin hineinpfuschen. Die Hymne zu gendern ist peinlich, lächerlich und bringt keiner einzigen Frau irgendetwas“ so Amesbauer.

Am 25. Februar 1947 wurde mit Ministerratsbeschluss der Text von Paula Preradović zur österreichischen Bundeshymne erklärt. Ihr Text setzte sich dabei in einem Preisausschreiben gegen über 1.800 Einsendungen durch. Nun wollen SPÖ, ÖVP, BZÖ und GRÜNE eine „gendergerechte“ Hymne beschließen. Kritik dazu kommt von FPÖ-LAbg. Hannes Amesbauer: „Bei dieser Frage zeigt sich, in welchen Parteien der gesellschaftszersetzende Feminismus durchgeschlagen hat. Der Textzusatz der „Töchter“ bringt keiner einzigen Frau irgendeinen Vorteil. Anstatt den Hymnentext zu verpfuschen, sollten sich die selbsternannten „Gender-Agents“ darum kümmern, endlich die eklatanten Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen zu beseitigen und die Rolle der Frau als Mutter wieder aufzuwerten“ so Amesbauer.

Amesbauer verweist darauf, dass gemäß der Emanzenauslegung des grammatikalischen Geschlechts auch das „Vater unser“ in „Mutter unser“, die Begrüßung „Grüß Gott“ in Grüß Göttin“ und die „Gäste“ in „Gästinnen“ umgewandelt werden müssten. „Das zeigt doch, wie lächerlich diese gesamte Diskussion ist und in Wahrheit nur dazu dient, um von den wahren Problemen der österreichischen Frauen abzulenken. Keine selbstbewusste Frau kommt auf die Idee, die Bundeshymne als frauenfeindlich zu interpretieren“ so Amesbauer.

Äußerst bedenklich sind für Amesbauer die vorgestellten Änderungen. „Kein einziger Textvorschlag stimmt mit Melodie, Takt und Versmaß überein. Die geplante Gender-Attacke würde die Hymne komplett entstellen und das schöpferische Werk Preradovićs herabwürdigen“ so Amesbauer abschließend.


 

 

 




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